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Jürg Hösli, Inhaber von GSFOOD Schweiz, Studium Germanistik, allg. Geschichte, päd. Psychologie, Kognitionspsychologie, Studium Ernährungswissenschaft, deutsche Hochschule für Gesundheitsprävention und Vorsorge Saarbrücken, beratende Tätigkeit bei Sportler von 13 Nationalverbänden, Ernährungsberater von 2 Nationalverbänden, zuständiger Ernährungsberater der Nationalen Swiss Olympic Sportschule in Kreuzlingen, Tätigkeit als Ernährungsberater über 30 internationaler Hochleistungssportler auf Olympia 2008, Kolumnist Body-life und Ernährungskoordinator SCL Tigers Eishockey NLA

Wer geistig und körperlich fit bleiben will, braucht eine ausgewogene Ernährung. Informieren Sie sich zum Beispiel über Sportlerkost oder gesunde Pausensnacks.

Nährstoff-Einmaleins – Energie für den Körper
Unsere Nahrung enthält Stoffe, die Energie liefern, Körpersubstanz aufbauen beziehungsweise für optimale Körperfunktionen sorgen. Zusätzlich braucht der Körper Wasser. Wir geben einen Überblick.

Energie
Der Mensch hat je nach individueller Disposition einen bestimmten Energiebedarf. Über die Nahrung führt er sich die benötigten Kalorien zu.
Man unterscheidet die energieliefernden Hauptnährstoffe Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß (Protein). Optimal für die Gesunderhaltung des Körpers ist eine Nahrung, die zu 50 bis 60 Prozent aus Kohlenhydraten, 30 Prozent aus Fett und zehn bis 15 Prozent aus Eiweiß besteht.
Eine Kilokalorie (kcal) ist die Energiemenge, die einen Liter Wasser um ein Grad erwärmt. Die Einheit Kilojoule (kJ) ergänzt den Kilokalorienwert. Eine Kilokalorie entspricht etwa vier Kilojoule. Die Hauptnährstoffe liefern folgende Energiewerte pro Gramm (g):
1 g Kohlenhydrate: 4,1 kcal (17 kJ)
1 g Fett: 9,3 kcal (39 kJ)
1 g Eiwei?: 4,1 kcal (17 kJ)

Energiebedarf
Geschlecht, Alter, Größe, Klima, Stoffwechsel und Aktivitat bestimmen den individuellen Energiebedarf. Er umfasst Grund- und Leistungsumsatz.
Der Grundumsatz ist die Energiemenge, die der Körper bei volliger Ruhe und gleicher Außentemperatur in 24 Stunden verbraucht für Atmung, Kreislauf, Stoffwechsel etc. Der Leistungsumsatz richtet sich nach Dauer und Intensität der körperlichen Aktivität (leicht, mittelschwer, schwer).
Beide Umsätze entsprechen der Energiemenge, die täglich verbraucht wird. Wird der Verlust nicht ausgeglichen, verliert man an Gewicht.
Frauen haben bei leichter Tätigkeit einen täglichen Energiebedarf von etwa 1.900 kcal (7.950 kJ), Männer von etwa 2.400 kcal (10.040 kJ).

Kohlenhydrate
Zu den Kohlenhydraten zählen Zucker, Stärke und fast alle Ballaststoffe. Etwa die Hälfte der täglich benötigten Energie sollten Kohlenhydrate liefern.

Kohlenhydrate bestehen aus Kohlen-, Wasser- und Sauerstoff. Man findet sie überwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln als Einfach-, Zweifach- und Mehrfachzucker.

 

 

 

 

Einfachzucker
Einfach- und Zweifachzucker schmecken süß. Sie versorgen den Körper kurzfristig mit Energie. Zu den Einfachzuckern (Monosaccharide) zählen beispielsweise Glukose (Traubenzucker), Fruktose (Fruchtzucker) oder Galaktose.

Zweifachzucker
Saccharose (Haushaltszucker), Laktose (Milchzucker) oder Maltose (Malzzucker) bezeichnet man als Zweifachzucker (Disaccharide). Haushaltszucker ist ein reiner Energieträger, so genannter leerer Energielieferant, weil er keine weiteren Nährstoffe mitliefert.

Mehrfachzucker
Mehrfachzucker (Polysaccharide, komplexe Kohlenhydrate) kommen beispielsweise als Stärke oder Glykogen in Getreideprodukten, Kartoffeln, Hülsenfruchten und Rohkost vor.
Diese Lebensmittel liefern neben Energie wichtige Nährstoffe und Ballaststoffe, wie Zellulose, Pektin, Insulin etc. Ballaststoffe füllen den Magen und regen den Darm an.
Komplexe Kohlenhydrate sorgen für einen konstanten Blutzuckerspiegel und eine lange Sättigung. Sie sollten den Hauptteil unserer Nahrungskohlenhydrate ausmachen.

Fett
Fett ist Brennstoff, Geschmacksträger und Quelle für essenzielle Fettsauren. Ohne Fett kann der Körper bestimmte Vitamine nicht aufnehmen.
Fette sind Träger fettlöslicher Vitamine und bestehen aus Fettsäuren. Diese können gesättigt, ein- oder mehrfach ungesättigt sein.
Während gesättigte Fettsäuren vorwiegend in tierischen Lebensmitteln vorkommen, enthalten zum Beispiel viele pflanzliche Öle einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuen. Einige davon sind essentiell, das heißt der Körper kann sie nicht selbst herstellen und muss sie über die Nahrung aufnehmen.
Tierische Fette enthalten Cholesterin, eine fettähnliche Substanz, die in zu hohen Blutkonzentrationen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann.
Fett ist hochkonzentrierte Energie. Einen Fettüberschuss speichert der Organismus als Körperfett, ebenso in Fett umgewandelten Zucker oder Alkohol.
Die täglich empfohlene Fettzufuhr von 80 bis 100 Gramm sollte zu je einem Drittel Brotaufstrich, Speiseöle sowie versteckte Fette (Wurst, Käse, Nüsse, Süßwaren) berücksichtigen.

Eiweiß
Eiweiße bestimmen Bau, Funktion und Stoffwechsel aller lebenden Zellen und Gewebe. Sie bestehen aus Aminosauren pflanzlicher oder tierischer Herkunft.
Eiweiß (Protein) ist Baustoff aller Körperzellen sowie Bestandteil von Blut, Muskeln, Enzymen und einigen Hormonen. Protein besteht aus Aminosauren. Insgesamt 20 gibt es, einige davon sind essentiell.
Die Aminosaurezusammensetzung von tierischem Eiweiß ist für den Menschen besser verwertbar als Eiweiß aus pflanzlichen Nahrungsmitteln.
Besonders günstig ist eine Kombination tierischer und pflanzlicher Eiweißträger: zum Beispiel Brot mit Fisch oder Käse beziehungsweise Pellkartoffeln mit Quark oder Eiern. Dadurch wird die Eiweißqualität insgesamt erhöht.
Der Tagesbedarf eines gesunden Erwachsenen beträgt 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht, entsprechend etwa 50 bis 80 Gramm.

 

BMI berechnen / Body Mass Index berechnen

 

Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen im Verhältnis zum Quadrat seiner Größe. Der  Body-Mass-Index (BMI) ist also ein Wert der Ihnen angibt, ob Sie Übergewicht, Untergewicht oder Idealgewicht haben. Der Body Mass Index (BMI) läßt sich aus einer einfachen Formel berechnen:

 

 

BMI berechnen / Body Mass Index berechnen

 
 
 
Um Ihren Body Mass Index (BMI) zu berechnen, geben Sie hier Ihr Körpergewicht (in kg) und Ihre Körpergröße (in cm) ein:

 

Zu beachten:
Der Body Mass Index (BMI) berücksichtigt nicht eine überdurchschnittliche Muskelmasse Ihres Körpers. Durch viele trainierte Muskeln kann das Ideal-/Normalgewicht Ihres Körpers höher liegen.
Dieser BMI-Rechner ist nicht geeignet, um den Body Mass Index (BMI) von Kindern und Jugendlichen zu berechnen. Um den Body Mass Index (BMI) für Kinder und Jugendliche zu berechnen, besuchen Sie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Weitere Informationen zum Body Mass Index (BMI) sowie die Vor- und Nachteile finden Sie auch bei Wikipedia.

Sie wollen richtig gut Leben und optimal Sport betreiben? Wir empfehlen vorab eine Blutanalyse!

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Was sind
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DCMS-Profile sind diagnostische Profile, die jene Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren umfassen, die für ein spezielles Organsystem oder eine bestimmte Erkrankungen eine besondere biochemische und medizinische Bedeutung haben. Bestimmt werden die Vitalstoffe im Blut/ Serum. Diese Profile geben dem Therapeuten und Patienten wertvolle Hinweise für Prophylaxe und Therapie.
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